Ofenberliner

Ofenberliner

Das neue Jahr rast jetzt schon vor sich hin, findet Ihr nicht auch??!? Beim Brainstormen darüber, was ich wohl als nächstes backe, bin ich darüber gestolpert, dass wir ja schon fast Karneval haben :)

Ich bin in Köln aufgewachsen, die 5. Jahreszeit gehört für mich total dazu.

 

Aber auch wenn Ihr kein Karnevalsfreund seid und das jecke Treiben nicht versteht... diese Ofenberliner gehen immer. Auch im Sommer! Auch zur Geburtstagsfeier oder nur so zum Spaß.

 

Aber auf dem Buffet einer Karnevalsparty oder als kleine Stärkung auf einem Umzug machen sie sich eben auch ganz gut :)

Im Gegensatz zu normalen Berlinern, die in Fett ausgebacken werden, sind diese deutlich leichter, schmecken aber ehrlicherweise auch etwas anders...

Ich habe sie ganz klassisch mit Marmelade gefüllt. Ihr könnt aber auch warmen Pudding oder eine Eierlikörcreme hineingeben. Eurer Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Das Hefeteig-Rezept ist übrigens absolut gelingsicher (ich habe es schon in allen möglichen Variationen zubereitet). Der Teig ist später schön fluffig und weich.

 

Für ca. 15 Muffinformen braucht Ihr:

500 g Mehl

1 Würfel Hefe

100 g Zucker

2 Päckchen Vanillezucker

250 ml lauwarme Milch

1 Prise Salz

1 Ei

100 g Butter

Marmelade nach Belieben

Flüssige Butter zum Bestreichen

Puderzucker

Karamellkuchen

Gebt das Mehl in eine Schüssel und drückt eine Mulde in die Mitte.

Bröselt die Hefe hinein, streut etwas Zucker darüber und gebt die Milch darauf.

Die restlichen Zutaten gebt Ihr auf den Mehlrand (Butter in kleine Würfel schneiden) und lasst die Hefe gehen.

Wenn sich deutlich Blasen auf der Milch gebildet haben verknetet Ihr alle Zutaten zu einem glatten Teig.

Lasst den Teig an einem warmen Ort gehen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Heizt den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vor.

 

Knetet den Teig durch, formt 15 Bälle, die Ihr in die Muffinformen gebt (am besten Ihr nehmt die festen Papierformen, die sehen nicht nur super aus, ihr braucht dafür auch kein Muffinblech).

Lasst den Teig noch einmal etwas 20 Minuten in den Förmchen gehen und backt ihn dann im vorgeheizten Backofen ca. 25 Minuten, bis sie goldgelb sind.

 

Bestreicht sie mit der Butter, lasst sie etwas abkühlen und bestreut sie mit dem Puderzucker.

Spritzt mit dem Spritzbeutel - dafür braucht Ihr einen längeren Spritzaufsatz - oder mit einer einer Einwegspritze aus der Apotheke die Füllung in die Berliner.

 

Und jetzt heißt es: GENIESSEN! Am besten sind sie natürlich frisch und noch ein bisschen warm.

 

Viel Spaß bei Backen und Vernaschen.

 

Herzlichst, Ria

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