Rote Beete-Zupfbrot

Rote Beete-Zupfbrot
Rote Beete-Zupfbrot

Sind es jetzt rote Bete oder rote Beete??!?! Ich bevorzuge die Schreibweise mit "ee", der DUDEN die mit einem, erlaubt aber beides. Also falle ich ein bisschen  aus der Reihe und bleibe bei meiner Beete, die ich ja soooooo gerne esse. Das könnte Euch eventuell daran aufgefallen sein, dass ich schon einiges mit der knalligen Rübe gemacht habe: Rote Beete-Salat, Brot mit Walnüssen und Chips. Und heute kommt ein weiteres Brot dazu. Aber kein normales, denn wenn´s mit "ee" geschrieben wird, darf es auch ein bisschen besonders sein. Es gibt absolut partytaugliches, knallig-rotes Zupfbrot.

Rote Beete-Zupfbrot

Rezept

Für eine Kastenform braucht Ihr:

Für den Teig

1 mittelgroße Rote Beete Knolle

550 g Dinkelmehl

1 Hefewürfel

100 ml Mandelmilch

40 g Kokosöl

2 TL Salz

1 EL Rohrohrzucker

Zum Bestreichen

6 EL Olivenöl

2-3 Knoblauchzehen

Salz 

Pfeffer

einige Thymianzweige

150 g geriebener Käse

optional 100 g Schinkenwürfel

Kocht die Rote Beete mit Schale in einem mit Wasser gefüllten Topf gar (dauert etwa 30 Minuten). Gebt einige Minuten vor Ende der Garzeit etwa 1 TL Salz hinzu.

Schreckt die Beete mit kaltem Wasser ab, jetzt fällt das "Schälen" leicht, denn Ihr könnt die Schale einfach mit einem Küchentuch abreiben. Empfehlenswert ist es, dabei Einweghandschuhe zu verwenden, da die Beete ganz schön abfärbt. Schneidet sie in Stücke.

Gebt die Mandelmilch (ich habe ungesüsste verwendet) in ein hohes Gefäß, krümelt die Hefe hinein, gebt das Kokosöl, das Salz und den Zucker dazu. Verrührt alles gut, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Fügt nun die Rote Beete Stücke, die noch etwas warm sein sollten, zu der Hefemilch und püriert alles mit einem Mixstab.

Gebt das Mehl in eine Schüssel, drückt eine Mulde in die Mitte und gebt die Rote Beete-Milch dazu. Bedeckt sei mit etwas Mehl von den Rändern und lasst alles etwa 10 Minuten stehen. Jetzt sollten sich bereits deutliche Bläschen auf der Oberfläche gebildet haben. 

Rote Beete-Zupfbrot

Knetet den Teig etwa 10 Minuten mit den Knethaken der Küchenmaschine oder mit dem Handrührer. Der Teig sollte nicht mehr am Schlüsselrand kleben bleiben. Ist dies der Fall, fügt esslöffelweise etwas mehr Mehl hinzu.

Lasst den Teig mit einem Tuch abgedeckt an einem warmen Ort etwa 45 Minuten gehen.

Das Volumen des Teiges sollte sich in dieser Zeit mindestens verdoppelt haben. 

Schlagt den Teig nieder und knetet ihn mit den bemehlten Händen gut durch. Rollt den Teig dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von ca. 30 x 40 cm aus. 

Verrührt in einer kleinen Schüssel etwa 5-6 EL Olivenöl mit 3 klein geschnittenen oder gepressten Knoblauchzehen, Thymianblättern von ca. 4-5 Stängeln und würzt es kräftig mit Salz und Pfeffer.

Verteilt diese Mischung auf dem Teig und scheidet ihn in ca. 8x8 cm große Quadrate. Stellt eine gefettete Kastenform hochkant auf und beginnt die Teigquadrate darin zu schichten.

Wenn Ihr keine vegane Version haben möchtet, könnt Ihr großzügig Käse (ansonsten natürlich auch veganen Käse) und Speckwürfel auf dem Teig verteilen.

Schichtet alle Teigquadrate aufeinander, bis die Kastenform gefüllt ist.

Heizt den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor und backt das Zupfbrot ca. 35 Minuten. Es vergrößert sein Volumen während des Backens noch einmal deutlich.

Lasst das Brot in der Form abkühlen und genießt es mit einem leichten Quarkdip oder auch pur.

Rote Beete-Zupfbrot

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken und Vernaschen.

 

Herzlichst, Ria

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Kommentare: 2
  • #1

    Wonder Wunderbare Küche (Dienstag, 14 Februar 2017)

    Liebe Ria,
    dein Zupfbrot sieht ja abgefahren aus. :-) Ist mal ganz was anderes.
    Ala rote Beete, ich bevorzuge auch die Schreibweise mit den zwei EEs. Ausgesprochen mit einem doppelten E hört es sich doch auch viel besser an.
    Liebe Grüße
    Sandra

  • #2

    Ria fraustillberbackt (Mittwoch, 15 März 2017 10:10)

    Liebe Sandra,
    vielen Dank für Deinen Kommentar :) Ich freue mich, dass Dir mein Brot gefällt!!! Vielleicht probierst Du´s ja mal aus... es sieht nämlich nicht nur gut aus, es schmeckt auch so!

    Viele liebe Grüße, Ria