Gazpacho {enthält Werbung}

Heute habe ich ein Rezept dabei, das so einfach ist, dass man es kaum Rezept nennen kann... 

Wie so oft frage ich mich auch diesmal, warum ich denn dieses Süppchen nicht schon früher zubereitet habe. Der Arbeitsaufwand ist wirklich minimal, der Geschmack phänomenal!!!

Der Gedanke an kalte Suppe hat mich nie so richtig glücklich gemacht. Also, ich wusste nicht genau, was ich davon halten sollte, hatte es in der Vergangenheit einmal aus Neugierde in einem Restaurant bestellt und fand die Gazpacho damals nur mittel-gut. 
Mir gefiel die Idee einer kalten Suppe einfach nicht so gut! Irgendwie komisch!

Und so, wie sich unsere Frisuren und Ansichten aufs Leben mit der Zeit ändern (können), so ist es auch mit dem Geschmack.

Es gibt Lebensmittel und Gerichte, die probiere ich immer mal wieder, um zu schauen, ob sich mein Geschmack verändert hat.

Welchen Wandel man durchmachen kann, sieht man bei mir am Beispiel der Oliven wohl am deutlichsten:

In meiner Teenagerzeit fand ich den Geschmack von Oliven so unangenehm, dass ich noch nicht einmal etwas in Olivenöl Gebratenes essen wollte... zu Hause war das damals kein Problem, meine Mutter hat einfach kein Olivenöl gekauft, den anderen Familienmitgliedern war es egal und ich war glücklich!

Doch unterwegs konnte es problematisch werden, vor allem wenn man die Abi-Abschlussfahrt in die Toscana macht :).

Klar war es mir dort nicht möglich um die Olive oder Lebensmittel, die mit Oliven kontaminiert wurden, zu herum zu schippern. Und, vielleicht lag es aber einfach auch nur an Italien, siehe da... plötzlich war nicht nur Olivenöl ok, ich habe Oliven gegessen, einfach so und ich mochte sie und mag sie bis heute sehr in sämtlichen Variationen. 

Gazpacho ist sicher auch ein Gericht, bei dem sich die Geister scheiden können. Ich bin froh, dass ich mich noch einmal heran gewagt habe, denn der Geschmack ist wirklich richtig gut. Vor allem, wenn Ihr sonnengereifte Tomaten habt - die gibt es im Moment ja zu Hauf - werdet Ihr die Suppe mit großer Wahrscheinlichkeit lieben.

Und eine kalte Suppe ist extrem erfrischend, gerade wenn es draußen etwas wärmer ist. Ich denke das sind jetzt aber auch genug Argumente für die Gazpacho. Also, ran an das Gemüse!

Rezept

Für 4 Portionen braucht Ihr:

100 g Zwiebeln

80 ml gutes Olivenöl

100 g rote Paprika

150 g Gurke

500 g Tomaten

1 Knoblauchzehe

10 ml weißer Balsamico

15-20 frische Basilikumblätter

Thymianblätter von 3-4 Zweigen

(einige Salbeiblätter, Rosmarin... bei den Kräutern könnt Ihr einfach das nehmen, was Euch schmeckt!!!)

Schneidet die Zwiebel in kleine Würfel, gebt das Öl in eine Pfanne und dünstet sie bei mittlerer Hitze glasig.

Schneidet das restliche Gemüse in grobe Würfel, hackt die Kräuter klein und gebt alles zusammen mit dem Balsamico und den Zwiebeln in Öl in ein Gefäß.

Vermischt alles gut und lasst das Gemüse mindestens 5 Stunden marinieren (besser noch über Nacht). Püriert es und schmeckt es mit Salz und Pfeffer ab. 

Wie fein Ihr die Suppe pürieren möchtet ist dabei ganz Euch überlassen. Ich mag es eher fein püriert, man kann aber auch noch Stückchen übrig lassen.

Zu diesem leichten Essen passt ein Stück Baguette ganz hervorragend.... mehr braucht man kaum.

Die Suppe habe ich übrigens in diese hübschen Gläser gefüllt und mit zu meinem Picknick am See genommen und am nächsten Tag gab es noch ein Portiönchen als Lunch auf der Arbeit! Lecker!

Ich bin gespannt, wie Ihr zu "speziellen" Gerichten und Lebensmitteln steht. Kennt Ihr das? Gibt es bei Euch auch Lebensmittel, die Ihr nicht mochtet und jetzt liebt? Ich freue mich auf Eure Kommentare!!!

 

Und jetzt viel Spaß beim Nachmachen und Verputzen!

 

Herzlichst, Ria

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