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herzhafte Rhabarber-Blätterteig-Tarte

Blätterteig... luftig, knusprig, leicht und so toll in so vielen verschiedenen Kombinationen. Aber ich habe festgestellt: Blätterteig ist mein Endgegner. Ein Endgegner, vor dem ich mich verstecke ;)

Normalerweise bin ich ja ein Fan von "Selber machen". Ich verstehe z.B. nicht, wieso man seine Bolognese nicht selber würzen kann, sondern auf eine Tüte zurück greift, oder Pizzateig nicht selber macht. Oder gar Plätzchenteig... doch bei Blätterteig sieht es etwas anders aus. An den habe ich mich trotz meines regelmäßigen Backens noch nie heran gewagt. Ich scheue im Moment noch den Aufwand und das Risiko, dass ich mich ewig versucht habe und am Ende nix gescheites heraus kommt, ist mir zu gross. Ganz schön untypisch für mich.

Blätterteig scheint also so etwas wie einer meiner Endgegner zu sein. Denn auch heute habe ich mich nicht herangewagt. 🤔 Wenn es so weit sein sollte, lasse ich es Euch ganz sicher wissen. Und wenn Ihr mir ein paar Worte schicken möchtet, die mir meine "Angst" vor Blätterteig nehmen, freue ich mich sehr. Auch über Tipps im Vorfeld.

Also, ich habe heute kein Rezept für Euch, wie man den perfekten Blätterteig in Nullkommanichts zaubert. Ich habe ein Rezept mit einer etwas aussergewöhnlichen Geschmackskombination mit dabei.

Ich komme ich mit einer super schnellen Blätterteig-Tarte vorbei. Aber nicht so, wie man vielleicht erwarten würde, sondern herzhaft! Es gibt so viele tolle Rhabarber-Rezepte, die aber meist eher süß sind. Und ob das, was ich Euch jetzt gleich zeige, lecker werden würde, habe ich auch sehr bezweifelt, als ich mich daran gemacht habe. 

Aaaaaaber, die Kombination aus Rhabarber, Feta und Thymian ist echt gut! Finde ich! Ehrlicherweise muss ich aber sagen, dass es bei der Verkostung nicht nur Fans gab. Der Geschmack ist etwas unerwartet. Wenn man sich die Tarte anschaut, denkt man süß, bekommt aber herzhaft-sauer. Ich verstehe, dass das zu Irritationen führen kann. Aber lasst Euch drauf ein! Ihr werdet es nicht bereuen.

Rezept für herzhafte Rhabarber-Tarte

Für eine Tarte (meine Form hatte 13x35 cm) braucht Ihr:

1 Packung Blätterteig
250 g Rhabarber, geputzt
100 g Fetakäse
100g Frischkäse
100 g Schmand
1 EL Thymian
Salz, Pfeffer
1 EL Olivenöl

Heizt den Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vor.

Legt Eure Tarteform mit dem Blätterteig aus und schneidet ggf. die überstehenden Ränder ab.

Verrührt ca. 70 g Feta mit dem Frischkäse und dem Schmand. Würzt die Creme mit 1/2 EL Thymian und etwas Salz und Pfeffer. Verstreicht die Creme auf dem Blätterteig.

Schneidet den Rhabarber in etwa 15 cm lange Stücke, die Ihr längs noch einmal halbiert. Legt die Streifen schräg angeordnet dicht an dicht auf die Creme. Die Ecken füllt Ihr mit zurecht geschnittenen Rhabarber Stücken aus.

Backt die Tarte nun ca. 25-30 Minuten. 

Bestreut sie vor dem Servieren mit dem restlichen Thymian, dem Feta und beträufelt sie mit etwas Olivenöl.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachmachen und Vernaschen... und wenn Ihr auch einen "Endgegner" beim Backen oder Kochen habt, erzählt mir gerne davon :)

 

Herzlichst, Ria

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