Möhrenhafter Zimtschneckenkuchen

Karotten-Zimtschneckenkuchen: die ganz große Liebe, nicht nur zu Ostern

Wie steht Ihr zu Zimtschnecken? Die kann man doch mit einem ganz ruhigen Gewissen schon morgens essen, oder? Zwischendurch würden sie sich auch anbieten... ganz sicher aber am Nachmittag! 

Zu dieser Uhrzeit wurde ein Großteil dieses fabelhaften Kuchens genascht.

Ein Kuchen, der aus Zimtschnecken besteht und irgendwie aber auch ein Karottenkuchen ist! Was für eine herrliche Kombination <3 Die Karotten sorgen dafür, dass der Hefeteig schön saftig bleibt und verleihen, wenn man denn möchte, dem Ganzen einen Hauch von frühlingshaften Ostergefühlen.

In den Genuss dieses Teilchens sind die lieben Mädels vom Kölner Foodbloggerstammtisch gekommen. In regelmäßig unregelmäßigen Abständen treffen wir uns in größeren oder kleineren Runden i.d.R. auswärts und es ist immer schön, mit ihnen zusammen zu kommen.

Am letzten Wochenende haben wir uns bei Mandy von AmandasLiebe zu Hause getroffen, um dort zu quatschen, zu fachsimplen, zu lachen und natürlich zu essen. Jede hatte eine Kleinigkeit vorbereitet und mitgebracht.

Um Euch ein wenig an unserem schönen Nachmittag teilhaben zu lassen, kommen hier die passenden Rezepte zu den Köstlichkeiten, die wir zubereitet und verputzt haben.

Mandy von AmandasLiebe hat schnuckelige Schoko-Erdnussbutter-Cupcakes gebacken,

Daniela von Danielas Foodblog hatte crunchy-saftige Nussecken im Angebot. 

Für die herzhaften Gelüste hatte ich einige Dips zubereitet und passend dazu hat 

Susanne, die Lindenthalerin, köstliches Walnuss-Dinkel-Baguette dabei.

Ich sage Euch, das war wirklich lecker... leider habe ich es nicht geschafft, die herzhaften Dinge fotografisch festzuhalten. :( Klickt aber unbedingt rüber und schaut, was die lieben Mädels sonst noch so zaubern! Es lohnt sich!!!

Rezept

Für eine Springform oder Tarteform mit ca. 26 cm Durchmesser braucht Ihr:

Für den Teig

600 g Weizenmehl

250 ml handwarme Milch

1 Päckchen Trockenhefe

100 g Rohrohrzucker

80 g weiche Butter

1 EL Vanilleextrakt

1 TL Salz

2 Eier

200 g geraspelte Karotten 

 

Für die Füllung

80 g flüssige Butter

120 g Vollrohrzucker (oder brauner Zucker)

1/2 TL Ingwerpulver

1 1/2 EL gemahlener Zimt (ich habe etwa 25 Zimtblüten verwendet und diese im Mörser klein gemacht...)

1 Prise Muskat

1 Prise Salz

 

Für das Topping

50 g flüssige Butter

200 g Frischkäse

50 g Puderzucker

3 EL Sahne

gemahlener Zimt nach Belieben 

Gebt die Hefe und 1 EL Zucker in die warme Milch, verrührt alles und lasst die Mischung etwa 10 Minuten stehen.

Gebt in der Zwischenzeit alle weiteren Zutaten bis auf die Karotten in eine Schüssel. Fügt die Hefemilch hinzu und verknetet die Zutaten mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder des Handmixers zu einem glatten Teig. 

Fügt nun die Karottenraspel zu und knetet sie ein. Lasst den Teig in einer Schüssel, die Ihr zuvor mit Öl benetzt habt, zugedeckt mindestens 1 Stunde gehen. Das Volumen des Teigs sollte sich verdoppelt haben. 

Verrührt alle Zutaten für die Füllung und fettet Eure Backform.

Rollt den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig aus. Die Dicke sollte etwa 1 cm betragen. 

Bepinselt den Teig mit der Butter-Zimt-Mischung und rollt ihn von der langen Seite her zu einer Schnecken-Wurst auf. Schneidet diese etwa alle 3 cm ein, so dass Ihr einzelne Schnecken erhaltet. 

Stellt die Schnecken auf den Schnittkanten in die Backform. Lasst sie noch einmal etwa 30 Minuten ruhen und backt sie dann im vorgeheizten Backofen (180°C Ober-/Unterhitze) etwa 30 Minuten goldgelb.

Bestreicht den Kuchen mit der flüssigen Butter.

Für das Topping schlagt Ihr den Frischkäse mit dem Puderzucker auf und gebt dann die Sahne hinzu. Schlagt so lange, bis Ihr eine recht feste, aber cremige Konsistenz erreicht habt.

Wenn der Kuchen etwas abgekühlt ist, verstreicht Ihr die Frischkäsecreme darauf und bestreut ihn nach Belieben mit etwas Zimtpulver.

Normalerweise würde ich so einen Kuchen zubereiten, kurz bevor er gegessen wird, um sicher zu stellen, dass er nicht trocken ist. In diesem Fall war es aber nicht möglich und so wartete das Teilchen geschlagene 1 1/2 Tage auf seinen Einsatz... und, was soll ich sagen? Er war immer noch echt saftig und weich, den Möhren im Teig sei Dank - wobei ein gaaaanz frisches Hefegebäck ja kaum zu schlagen ist :) 

Der Kuchen eignet sich übrigens, wie schon erwähnt, nicht nur als Leckerei am Nachmittag, sondern könnte auch Euer (Oster-) Brunch-Buffet zieren :)

 

Wann auch immer Ihr möchtet, ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken und Vernaschen!!!

 

Herzlichst, Ria

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Kommentare: 1
  • #1

    Daniela (Freitag, 24 März 2017 08:21)

    Guten Morgen liebe Ria,
    ja, ich könnte auch heute früh schon wieder ein Stückchen verdrücken ;o) Der Schneckenkuchen war superlecker und steht auf jeden Fall ganz weit oben auf der "To Do" Liste.
    Liebe Grüße,
    Daniela