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Neujahrsbrezel

So schnell geht's... das war's mit 2018. Für mich persönlich und auch für fraustillerbackt war es insgesamt ein gutes Jahr, mit vielen Neuerungen und Erkenntnissen, die sicher einige Veränderungen nach sich ziehen werden. 

Es lief bei Weitem nicht immer alles glatt und so, wie ich es mir gewünscht habe. Jetzt könnte ich den Kopf in den Sand stecken und sagen, dass doch alles Mist ist. Aber so ist es nicht. Und so mache ich es auch nicht... ich bin sogar froh, dass ich vor schwierigen Situationen stand und wahrscheinlich auch immer wieder stehen werde. Denn diese bringen mich näher an das, was ich wirklich möchte.

Zu wissen, was man nicht möchte, das auch formulieren zu können und daraus Entschlüsse zu zeihen, ist etwas, das ich in diesem Jahr gelernt habe und daran werde ich in 2019 weiter arbeiten. Ich freue mich auf neue Herausforderungen und neue Gegebenheiten, auf neue Projekte und vor allem darauf, an diesen Dingen zu wachsen.

Es wird sich also sicher einiges (für mich persönlich) ändern.

Was sich aber nicht ändern wird, ist das, worum es bei fraustillerbackt geht: Einfache, leckere Rezepte. Viel Genuss und Spaß an Lebensmitteln, aber auch mit dem nötigen Respekt und Wertschätzungen diesen gegenüber.

Womit könnte ich also besser das alte Jahr abschließen und ins neue starten, als mit einer herrlich flauschigen, saftigen Neujahrsbrezel?

Mein liebstes Hefeteig-Rezept habe ich dafür noch einmal "überarbeitet" und bin mehr als zufrieden. 

Die Brezel (wenn Ihr möchtet könnt Ihr natürlich auch einen Kranz machen) als Neujahrsgebäck sollte

"in seiner ursprünglichen Bedeutung ... vor Krankheit, Unglück und Hunger schützen. Zudem symbolisieren z. B. die Brezel und der Kranz Verbundenheit und sollen Glück und Gesundheit bringen." (Quelle Wikipedia)

 

All das und viel Spaß an dem Neuen, was für Euch im nächsten Jahr ansteht, wünsche ich Euch! Und lasst Euch das Neujährchen schmecken :)


Rezept für 2 Neujahrsbrezeln:

600 g Weizenmehl

1 Würfel frische Hefe

250 ml lauwarme Milch

100 g weiche Butter

100 g Rohrohrzucker

2 zimmerwarme Eier

1 gute Prise Salz

Außerdem 

Hagelzucker zum Bestreuen

1 Eigelb zum Bestreichen

Gebt das Mehl in die Schüssel der Küchenmaschine und drückt eine Mulde in die Mitte.

Bröselt die Hefe hinein, bestreut sie mit dem Zucker und gebt die lauwarme Milch darauf. Wartet einige Minuten, bis sich auf der Oberfläche Bläschen gebildet haben. Gebt nun alle weiteren Zutaten zum Mehl und knetet alles mit dem Knethaken ca. 10 Minuten durch.

Der Teig sollte glatt und elastisch sein und sich gut vom Schlüsselrand lösen.

Gebt die Schüssel abgedeckt an einen warmem Ort und lasst den Teig etwa 1 Stunde gehen. Das Volumen wird sich in dieser Zeit mindestens verdoppelt haben.

Bereitet zwei Backbleche vor und legt sie mit Backpapier aus.

Holt den Teig nun aus der Schüssel, knetet ihn kurz durch und halbiert ihn.

Drittelt die Hälften und formt etwa 70 cm lange Rollen daraus, die Ihr zum Zopf flechtet. Nun formt Ihr aus diesem Zopf entweder einen Kranz oder eine Brezel, die Ihr auf Euer vorbereitetes Backblech legt.

Mit der zweiten Teighälfte verfahrt Ihr ebenso.

Lasst Eure Brezeln mit einem sauberen Küchentuch abgedeckt noch einmal etwa 30 Minuten gehen.

Heizt den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor.

Verquirlt das Eigelb mit 2 EL Wasser und bestreicht die Brezeln damit. Nun bestreut Ihr sie mit dem Hagelzucker und backt sie nacheinander ca. 25 Minuten.

Lasst sie etwas abkühlen und genießt sie leicht warm sofort mit etwas Butter oder verschenkt sie zum Neujahrsbrunch.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken und Vernaschen.

 

Herzlichst, Ria

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