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Raclette - Pfännchen-Pizza-Party

Habt Ihr Lust auf eine Pizza-Party? Dann holt Euer Raclette raus! Die Knuspervielfalt ist nur ein Pfännchen weit entfernt :)

Werbesprüche und Spaß bei Seite... habt Ihr das schon einmal ausprobiert? Kleine knusprige Mini-Pizzen aus dem Raclette-Pfännchen? Nein, dann wird es höchste Zeit... wenn man weiß, was zu beachten ist, kann sich jeder in wenigen Minuten seine individuelle Pizza zusammenstellen, die auch richtig knusprig wird. Also, wer ist dabei?

Für Eure Pizza-Party braucht Ihr - na klar - einen leckeren Teig. Den könnte man fertig kaufen (es soll Pizzateig bereits gerollt und abgepackt im Supermarkt geben), das mache ich aber nicht. Der Hefeteig, den ich zubereite, ist ganz easy zu machen. Das solltet Ihr aber wenn möglich am Vorabend machen.

Dann braucht Ihr eine leckere Tomatensauce, verschiedene Beläge und natürlich Käse. Im Gegensatz zum "Klassischen Raclette" empfehle ich Euch hier geriebener Gouda oder Mozzarella.

Und hier kommen eine liebsten Pizza-Kobinationen (von Links nach Rechts):

  1. Tomate - Parma Schinken - Ruccola - Tomatensauce - Mozzarella
  2. Traube - helle Sauce - Ziegenkäse
  3. Speck - Frühlingszwiebel - helle Sauce - Gouda
  4. Chorizo - Grillpaprika - Tomatensauce - Gouda

Rezept für eine leckere Pfännchen-Pizza-Party

Für den Hefeteig braucht Ihr:

230 ml lauwarmes Wasser

1 Würfel frische Hefe

20 g Rohrohrzucker

550 g Mehl

1 TL Salz

80 ml Olivenöl

 

Für die Tomatensauce braucht Ihr:

1 Dose Tomaten

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

Olivenöl

2 EL Tomatenmark

1 TL getrockneter Oregano

einige Blätter frischer, gezupften Basilikum

1/2 - 1 TL Chiliflocken

1 EL Rohrohrzucker

Salz, Pfeffer

 

Für die helle Sauce:

200 g Schmand

2 EL Milch

1 TL Paprikapulver

Salz, Pfeffer

 

Als Belag:

Trauben

Frühlingszwiebel

Ruccola

Cocktailtomaten 

gewürfelter Speck

Chorizo

Parma Schinken

Grillpaprika

Ziegenkäse

Mozzarella

Gouda

.... und was auch immer Ihr auf Eurer Pizza mögt ...

Damit Ihr am Raclette-Tag genug Zeit habt, bereitet Ihr am Abend zu vor bereits den Teig und die Sauce vor:

Für den Hefeteig gebt Ihr zunächst das Mehl in die Schüssel Eurer Küchenmaschine. Drückt eine Kuhle in die Mitte, bröselt die Hefe hinein, bestreut sie mit dem Zucker und begießt sie anschließend mit dem lauwarmen Wasser. Fügt alle weitere Zutaten hinzu, lasst die Hefe etwa 5 Minuten arbeiten und knetet es dann mit dem Knethaken der Küchenmaschine auf mittlerer Geschwindigkeit zu einem glatten Teig. Diesen deckt Ihr mit Frischhaltefolie ab und lasst ihn über Nacht im Kühlschrank gehen.

So kocht Ihr Eure Tomatensauce: Schneidet die Zwiebel fein und hackt den Knoblauch. Erhitzt etwas Olivenöl auf mittlerer Stufe in einer hohen Pfanne und dünstet beides darin glasig an. Gebt die Tomaten mit den Gewürzen und dem Tomatenmark dazu, verrührt es und lasst die Sauce etwa 30 Minuten auf niedriger Temperatur einreduzieren. Schmeckt die Sauce mit Salz und Pfeffer ab und stellt sie bis zur Verwendung kalt.

Die helle Sauce erfordert nicht so viel Arbeitseinsatz. Verrührt einfach die Zutaten miteinander und schmeckt sie nach Eurem Geschmack mit Salz und Pfeffer ab.

Etwa 1/2 Stunde bevor es losgehen soll, bereitet die verschiedenen Beläge vor, indem Ihr sie fein aufschneidet oder würfelt. Gebt alle Zuaten in Schüsselchen, die Ihr auf dem Tisch bereit stellt. Dazu kommt natürlich die Pizzasauc, die helle Sauce und Eure Käse.

Den Teig holt Ihr dann auch schon einmal aus dem Kühlschrank. Er sollte nun eine tolle feste, nicht klebrige Konsistenz haben. Formt bereits jetzt Bällchen, etwa so groß, dass Ihr sie mit einer Hand umschließen könnt. Bemehlt die Bällchen leicht und gebt sie zurück in eine Schüssel. Beim Raclette kann man sich dann bereits seinen portionierten Pizzateig entnehmen und ins Pfännchen drücken.

Um möglichst krosse Mini-Pizzen zu erhalten, geht Ihr am Besten so vor:

Ihr solltet zunächst den Boden etwa 5 Minuten bei höchster Stufe im Pfännchen backen. Dann gebt Ihr Eure Sauce, Wunschbeläge und Käse darauf. Überbackt das ganze noch einmal etwa 3-5 Minuten. 

In den ersten Testläufen waren die Pizzen bei uns dann zwar fertig, aber von unten noch nicht so, wie ich sie mir vorgestellt habe... also gebe ich die Mini-Pizzen ohne Pfännchen noch einmal 2-3 Minuten oben auf den Grill, damit sie auch von unten gut und knusprig durchbacken. Das hat wunderbar funktioniert!!! Oben gut gebräunt mit zerlaufenem Käse, unten schön kross!

Was ist Eure liebste Pizza-Kombination? Ich freue mich über Eure Kommentare und Erfahrungsberichte zur Raclette-Pizza-Party...

 

viel Spaß beim Nachmachen und Verputzen.

 

Herzlichst, Ria

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