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Zucchinischwemme

Werbung für meine Ernte

Habt Ihr schon einmal etwas von der Zucchini-Schwemme gehört? Nein? Ich kannte sie bis vor wenigen Wochen auch nicht - aber jetzt, bei diesem grandiosen Sommerwetter erlebe ich trotz meines "schwarzen Daumens"  unfassliche Ernteerfolge!

Ich ernte Zucchini. Mengen! Unmengen! Da ist sie: meine persönliche Zucchini-Schwemme...

Nicht, dass ich mich beschweren wollen würde. Ich mag Zucchini. Sie gehen irgendwie immer und überall und sind so unglaublich wandelbar. Mit Zucchini macht man nichts falsch, kann herrlich experimentieren und sie schmecken vor allen Dingen vom eigenen Feld besonders gut.

Gemüse vom eigenen Feld

Warum. Ich ein eigenes Feld habe? Daran ist zu einem großen Teil meine ernte „Schuld“. Sie kamen nämlich im Frühjahr auf mich zu und fragten mich, ob ich nicht eine Parzelle bewirtschaften wolle und Euch davon übers Jahr hinweg berichte. Da ich sowieso mit dem Gedanken gespielt haben, zu testen wie es ist, Gemüse selber anzubauen, war eigentlich sofort klar: Das mache ich! Wie alles begann könnt Ihr hier noch einmal lesen.

 

In den letzten Wochen habe ich Euch vor allem auf Instagram gezeigt, welche Erfolge und Misserfolge ich auf meiner kleinen Gartenparzelle erleben durfte. 

Da ist aufgrund meines Unwissens wirklich einiges in die Hose gegangen: Ich habe so viele Jungpflanzen für Unkraut gehalten und einfach weggejätet, was dazu geführt hat, dass in meinem Garten keine Rote Beete, Bohnen oder Mangold wachsen :(.

Junger Broccoli wurde weggefuttert, weil ich ihn nicht abgedeckt habe, Karotten sind mir bei der Ernte im Boden abgebrochen, ich musste mich so sehr überwinden Kartoffelkäfer zu töten... naja, wenn man das so liest, hört sich das erst einmal nicht gerade erfolgreich an.


Aber einiges hat wirklich gut geklappt und bereitet mir unglaublich viel Freude. Ich habe mir angewöhnt Samstag- oder Sonntagmorgens sehr früh auf dem Feld zu sein. Dann ist es noch nicht so warm, es ist sehr ruhig und ich kann mich für ein paar Stündchen ganz der Feldarbeit hingeben. Es macht einfach Spaß, draußen zu sein, es ist angenehm anstrengend (yay, Workout) und zu sehen, was sich in so kurzer Zeit entwickeln kann, wie die Pflanzen wachsen macht mich irgendwie zufrieden. Ein wirklich guter Nebeneffekt ist, dass ich meine "Angst" vor Bienen verloren habe. Noch bis letzten Sommer habe ich das Weite gesucht, wenn eins der Tierchen auch nur in meine Nähe flog. Das hätte ich aber auf dem Feld nicht gut weitermachen können - da fliegt so viel und ist ja auch notwendig, damit es blüht. Erstaunlicherweise habe ich mir schnell gar keine Gedanken mehr dazu gemacht und, siehe da, die Angst war verflogen...

Es hat sich auch eingestellt, dass mein Sohnemann mich regelmäßig unterstützt. Er jätet mit und gießt ganz fleißig. Auch für ihn ist es lehrreich und spannend dem Gemüse beim Wachsen zuzusehen. Außerdem haben wir dann exklusive Mutter-Sohn-Zeit zusammen, was für uns beide schön ist.

Und so bringe ich eigentlich jede Woche ein paar Leckereien vom Feld mit. Wir haben bereits tollen Kohlrabi geerntet, Erbsen, Salate, Frühkartoffeln (ich habe es nicht mehr ertragen mit den Kartoffelkäfern und mag Frühkartoffeln sowieso viel lieber!) und einige Karotten haben meine Ernteversuche überlebt. Ich konnte bereits einen Radieschensalat machen und natürlich gab und gibt es immer noch Zucchini.

Die zwei Pflanzen, die dort wachsen, werfen so unglaublich viele Früchte ab, dass ich mich natürlich irgendwann gefragt habe, was ich mit all dem leckeren Gemüse am besten anstelle, außer meine Nachbarn damit zu beglücken :)

Zucchini wird aktuell fast in jedes Essen gemischt. Ob es nun Suppen (bei diesem Rezept habe ich einfach die Gurke durch Zucchini ersetzt) sind, Zoodles oder Tartes, Bolognese, Gemüsepfannen- oder Schiffchen, überbacken... es wird einfach nicht langweilig.

Und heute reiht sich ein herrliches Low-Carb-Rezept in meine Auswahl ein: Zucchini-Puffer! Zum Rezept einfach HIER KLICKEN

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